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Das Shape:
Auf dem Sharp Eye Inferno 72 hat Filipe Toledo 2020 den Contest auf Kelly Slater’s Surf Ranch gewonnen und 2021 wurde es dann im Rahmen von Stab in the Dark von Taj Burrow zum besten High Performance Shortboard gekürt. Spätestens seitdem ist der Hype um das Board groß - und nicht zu Unrecht wie wir finden. Die Outline ist die eines schnörkellosen Squash Tail Thrusters. Eine relativ schmale Nose trifft auf ein mittelbreites Tail ohne nennenswerte Hip. Der Rocker ist durch die Mitte vom Board eher flach, mit einem medium Entry Rocker für Sicherheit bei späten Drops. Der Tailrocker ist verhältnismäßig großzügig für viel Agilität. Ein Single Concave führt in ein tiefes Double Concave im Bereich der Finnen für viel Speed und smoothe Rail to Rail Transitions. Gleichzeitig sorgt das Concave dafür, dass der Stringer Rocker wie oben erwähnt sehr flach ist , die Rails aber deutlich stärker gerockert sind. Das ist ein ganz wichtiges Designelement, das das Inferno 72 so unglaublich schnell und gleichzeitig agil macht. Sharp Eye-typisch ist das Domed Deck, das die Boardmitte sehr voluminös macht (viel Paddelpower) und die Rails schön ausgedünnt hält, um Sensibilität und Agilität zu garantieren.
SurferInnen und Bedingungen:
Das Sharp Eye Inferno 72 richtet sich an fortgeschrittene SurferInnen, die einen performance-orientierten Daily Driver suchen. Die Range an Wellen, die mit dem Inferno 72 abgedeckt werden können, ist beeindruckend - die entsprechenden Skills vorausgesetzt funktioniert das Board von hüfthohen Onshore-Shorebreak bis hin zu gut überkopfhohen Points. Damit ist das Inferno 72 sozusagen die High Performance Variante eines One-Board-Quivers.
Alternativen:
Pyzel Phantom und Pyzalien II haben einen ähnlich großen Einsatzbereich, sind aber (trotz recht unterschiedlicher Shapes) beide etwas nutzerfreundlicher. Wer ein Shortboard mit maximalem Drive in kleinerem Surf sucht sollte einen Blick auf das Lost Sub Driver 2.0 in der Light Speed Bauweise werfen. Wer es hingegen noch etwas agiler und verspielter mag wird an dem Channel Islands Happy Everyday in Spinetek seine Freude haben. Sowohl Sub Driver 2.0 als auch Happy Everyday kommen jedoch etwas früher an ihre Grenzen.
Bauweise:
PU/Polyester ist die traditionelle Surfboard Bauweise, auf die seit Jahrzehnten Pros und Amateur Surfer vertrauen. Ein PU Kern mit eingeklebten Holzstringer wird mit Glasfasermatten und Polyesterharz geglast. Das Resultat ist ein leichtes Surfboard mit sehr guten Flex Eigenschaften. Je nachdem wie viele Lagen Fiberglas verwendet werden, variieren Gewicht und Stabilität des Wellenreiters. Je weniger Lagen, desto leichter das Board und dynamischer die Flex Eigenschaft, aber desto empfindlicher ist das Surfboard auch für Macken und Reparaturstellen. Umgekehrt sind dicker geglaste Surfboards solider, aber dafür auch schwerer und steifer. Unsere Stock Shortboards von Sharp Eye kommen in der Regel im Light Glassing mit 2x4oz oben und 1x4oz Glasfasermatten im unten, was dem Shortboard Standard entspricht und ein guter Kompromiss zwischen Haltbarkeit und Performance ist. Bei Step ups und Midlength Surfboards über 6’4’’ wird im Deck eine 4oz Lage gegen eine 6oz Lage ausgetauscht.
Bei Custom Bestellungen können alle Variablen individuell verändert werden:
Maße und Volumen Finnensystem und -set up (Futures/FCS II und Anzahl der Fin Plugs) Stärke (4oz oder 6oz), Anzahl (eine oder zwei) und Art (E-Glas oder S-Glas) der Glasfasermatten Carbonstreifen im Tail oder Unterwasserschiff Logo und Positionierung des Logos Farbe und Design (Spray oder Resin Tint) SignaturShips within 48 hours · Estimated delivery Jun 25 - Jun 30
US$40
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